Die Pyrenäen entstanden vor ca. 50 bis 100 Millionen Jahren in der Zeit des Tertiär. Die Westen der Pyrenäen dominiert Kalkstein, in den zentralen Bereichen verschiedene Granite. Durch die Eiszeit haben sich tausende von Gletscherseen gebildet. Als grobe Unterteilung unterscheidet man die westlichen oder auch atlantischen Pyrenäen, die Zentralpyrenäen und die östlichen Pyrenäen am Mittelmeer. | |
Höchster Berg ist der Pico de Aneto im Maladeta-Massiv mit 3404 m. Etwa 200 weitere Gipfel ragen bis in 3000 m Höhe.
Landschaftlich interessant sind besonders die Regionen der drei Nationalparks. 1917 wurde auf der spanischen Seite der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido geschaffen. Er erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 2000 ha, ist aber dennoch der kleinste der drei Nationalparks. |
Der östlichste Teil der Pyrenäen reicht bis ans Mittelmeer. Hier liegt das Departement Pyrénées-Orientales in der Region Languedoc-Roussillon im Westen der Französischen Mittelmeerküste, unmittelbar an der spanischen Grenze. Hier war im wesentlichen die frühere Region Nordkatalonien.
Das Departement umfasst die historische Provinz Roussillon sowie die Fenouillèdes, einen kleinen Teil der früheren Provinz Languedoc. |
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Umgeben von den Stränden am Mittelmeer, dem südlich gelegenen Spanien, den Département Aude und Ariège sowie dem kleinen Land Andorra, bietet das Département Pyrenees-Orientales einen guten Ausgangspunkt, um die Regionen des alten Midi / Okzitanien kennenzulernen.
Das Katalanische, die ursprüngliche Sprache der Region, ist noch heute unüberhörbar präsent. Zwar ist die Amtssprache schon lange Französisch, aber nicht jeder wird den doch recht strammen Akzent gleich als Französische Sprache erkennen. |